Innenputz Arten auf einen Blick


Informationen welche Innenputzarten es gibt und was die Vorteile und Eigenschaften sind.

Die Innenputz Arten können hervorragend als Ergänzung oder sogar Ersatz von Tapete genutzt werden. So schaffen Sie eine moderne und individuelle Optik Ihrer Innenräume.

 

Innenputz Arten:

 

Kalk-Zement Leichtgrundputze

Gipsputz

Gips Kalkputz

Kalkputz

Kalk Zementputz

Lehmputz

 

 

Kalk-Zement Leichtgrundputze

Leichtgrundputz für Fassaden und Innenwände auf allen porosierten Putzgründen wie Hohlziegeln, Porenbeton, Holzwolle-Platten u.ä.

Insbesondere auf Leichtmauerwerken und porosierten Mauersteinen wie porosierte Back- bzw. Ziegelsteine, Porenbeton, Holzwolle-Leichtbauplatten, Holzspan-Steine und Platten, etc.

Unterputz für  Struktur- und Edelputze, Silikat-, Silikon- oder Kunstharzputze.

 

 

Gipsputz

Der meist verwendete Innenputz in Ein- bzw. Mehrfamilienhäusern ist ein Putz auf Gipsbasis. Gipsputz für Decken und Wände stellt heute einen hochwertigen Standard für den Innenausbau dar. Architektonisch zeichnet sich das sehr feine Material durch gut zu gestaltende, glatte sowie ästhetische Strukturen aus. Baubiologisch steht Gips für ein reizfreies Innenklima, das bauphysikalisch von trockenen, warmen Bauteiloberflächen geprägt ist.

 

Die Oberfläche dient als Untergrund für alle Anstrich-, Tapezier- und weitere Arten der Wandgestaltung. Selbst erhöhte Oberflächengüten bis Q 3 lassen sich ohne zusätzliche Glättschichten direkt aus dem Putz herausarbeiten. Das heißt: sie sind geeignet für dekorative Oberputze, < 1,0 mm, fein strukturierte Wandbekleidungen, matte, fein strukturierte Anstriche und Beschichtungen.

 

Der Gipsputz ist zudem ein guter Brandschutz. Er ist schwer entflammbar und gibt im Brandfall das gespeicherte Wasser wieder frei.

 

Einsatzgebiet:
Innenbereich: Wand- und Deckenflächen

 

Eigenschaften:

  • ökologisch und baubiologisch unbedenklich
  • feuchtigkeitsregulierend jedoch nicht wasserabweisend
  • atmungsaktiv und dampfdiffusionsoffen
  • gutes Raumklima
  • kostengünstige Umsetzung

Gips-Kalkputz

Gips-Kalkputz wird überwiegend als Unterputz auf Mauerwerk im Innenbereich verarbeitet und in der Regel mit einem Deckputz oder einer Spachtelung überglättet. Es sind aber auch Mischungen erhältlich, die sich direkt zum Filzen und Glätten eignen.

 

Als Untergrund eignen sich Backstein, Kalksandstein, Naturstein, Beton und Porenbeton.

 

Gips-Kalkputz ist in Innenräumen beständig, jedoch nicht für Nassräume oder im Außenbereich mit hoher Feuchtigkeitsbelastung geeignet.

 

Einsatzgebiet:
Innenbereich: Wand- und Deckenflächen

 

Eigenschaften:

  • ökologisch und baubiologisch unbedenklich
  • klimaregulierend und dampfdiffusionsoffen
  • gutes Raumklima

Kalkputz

In Wohnräumen gehören Schimmelpilze nachweislich zu den häufigsten Allergiequellen. Rein mineralische Kalkputze regulieren das Raumklima, indem überschüssige Luftfeuchtigkeit aufgenommen und später wieder abgegeben wird. Die für Schimmelbildung notwendige hohe Luftfeuchtigkeit wird dadurch meist gar nicht erreicht. Außerdem benötigen Schimmelpilze einen pH-neutralen Nährboden zur Entstehung. Dies verhindert der Kalk durch seine hohe Alkalität. Bei Kalk handelt es sich um einen rein mineralischen Baustoff.

 

Kalkputze entfalten eine ganz unterschiedliche Raumwirkung. Dabei gilt: je feiner die Oberfläche, desto edler der Eindruck.

 

Glatter Oberputz ist der Klassiker unter den mineralischen Innenputzen. Er besteht aus feinkörnigem Material und wird strukturlos aufgezogen. Das schafft eine ruhige und elegante Optik. Grobe Strukturen schaffen hingegen ein gediegenes Ambiente.

 

Einsatzgebiet:
Innenbereich: Wand- und Deckenflächen

 

Eigenschaften:

  • ökologisch und baubiologisch unbedenklich
  • stark diffusionsoffen
  • sehr gutes Raumklima
  • schimmelhemmend
  • gute feuchtigkeitsregulierende Wirkung
  • vergleichsweise kostenintensiv

Kalk-Zementputz

Der Kalk-Zementputz wird überwiegend in Feuchträumen und im Außenbereich eingesetzt. Er zeichnet sich durch seine wasserabweisende Eigenschaft aus, wodurch er sich hervorragend als Außenputz eignet. Durch seine Langlebig- und Widerstandsfähigkeit kann er das Mauerwerk besonders gut schützen und hält sämtlichen Witterungseinflüssen wie Regen und Schnee stand.

 

Einsatzgebiet:
Innen- und Außenbereich: Wand- und Deckenflächen

 

Eigenschaften:

  • ökologisch und baubiologisch unbedenklich
  • hohe mechanische Belastbarkeit
  • wasserabweisende Wirkung
  • diffusionsoffene Oberfläche

Lehmputz

Lehmputz wird in vielen Bereichen des Wohnbaus eingesetzt und kann glatt oder rau verarbeitet werden. Er ist weicher als Gips- oder Kalkputz und sollte daher mit einem Kantenschutz versehen werden.

 

Der Lehmputz ist leicht gestaltbar und bietet kreative Möglichkeiten zur glatten oder strukturierten Oberfläche.

 

Einsatzgebiet:
Innen- und Außenbereich (bedingt): Wand- und Deckenflächen

 

Eigenschaften:

  • Allergene und Feinstäube werden minimiert
  • Klima- und feuchteregulierend
  • nicht brennbar und wärmedämmend
  • diffusionsoffen
  • wasserlöslich